Le château de Gratot

Dolen kreisen kreischend um die verwitterten Türme des château de Gratot zwischen Coutance und und Gouville. Das imposante Wasserschloss wurde im 13. Jahrhundert erbaut und immer wieder umgebaut und erweitert, was sich anhand der der verschiedenen Baustile nachvollziehen lässt. Im 19. Jahrhundert begann der Niedergang, wechselnde Eigentümer liessen das Schloss immer mehr verwahrlosen, bis es schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts ganz aufgegeben wurde und zerfiel. 1968 hat sich eine private Initiative der Ruine angenommen und das Kleinod Stück für Stück in liebevoller Kleinarbeit restauriert. So können Sie heute einige Gebäude, ein Kellergewölbe und auch zwei Türme besichtigen. Im Sommer finden immer wieder interessante Veranstaltungen im Schloss statt.

Die gesamte Ruine verströmt einen mystischen Charme. In den Gräben rund ums Schloss tummeln sich Wasservögel. Der Turm der Fee aus dem 15. Jahrhundert erzählt die Sage von Andiane, der Fee der klaren Quellen. In den Gebäuden gibt es Ausstellungen über die Geschichte des Schlosses und den Wiederaufbau zu sehen. Für den Rundgang durch die Anlage sollten Sie eine gute Stunde einplanen, am Eingang ist auch ein Führer in Deutsch erhältlich. Hunde dürfen an der Leine ihre Menschen begleiten. Anschließend bietet sich ein Gassigang zur

Ermitage Saint-Gerbold an – der Rundweg erstreckt sich über circa 3 Kilometer. Auch weitere Wanderwege sind in der Umgebung des Schlosses zu finden, Prospekte zur Orientierung liegen ebenfalls am Eingang aus.

 


Impressionen

Praktische Informationen

Das château de Gratot ist ganzjährig von 10-19 Uhr geöffnet. Eintritt für Erwachsene 3.-- €, Kinder (10-18 Jahre) 1,50 €. Hunde an der Leine erlaubt. Parken (kostenlos) bei der Kirche. Weitere Infos (französisch, englisch) im Internet unter http://www.chateaugratot.com/ . Informationen zur Ermitage Saint-Gerbold finden Sie unter http://www.manche.fr/patrimoine/ermitage-saint-gerbold-N.aspx.

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