Wandern am Mont Castre – auf den Spuren von Römern und Ruinen

Mit rund 130 Metern Höhe ist der Mont Castre eine der höchsten Erhebungen auf der Halbinsel Cotentin.  Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg lassen sich hier ebenso entdecken, wie einige Dolmen aus der Jungsteinzeit, Spuren der Römer, eine Burgruine und die Reste einer Kapelle. Von 1863 bis ins Zwanzigste Jahrhundert hinein wurde am Mont Castre Granit abgebaut. Die Grube wurde renaturiert und umfasst heute zwei Seen, die vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel sind. Ein kleiner Kiosk sorgt in den warmen Monaten für Erfrischungen.

Für die Wanderung mit Hund empfehlen sich aber vor allem das Frühjahr und der Herbst. Ein schmaler Weg führt von den Seen hoch zum Mont Castre, quer durch einen naturbelassenen Wald. Hinterm Farn können Sie Elfen kichern hören, wenn Sie genau zuhören!

Oben angekommen, können Sie – gute Sicht vorausgesetzt – von einer Aussichtsplattform von der Westküste des Cotentin bis zu seiner Ostküste schauen – denn hier ist die Halbinsel besonders schmal. Dann teilt sich der Weg: Über einen Steilpfad geht es hinunter zum See, geradeaus weiter zu Felsen und Dolmen und der Burgruine. Hier finden sich zum Teil auch uralte Baumbestände und die Ruine einer Kapelle. Von dort aus sind Sie schnell wieder an Ihrem Ausgangspunkt angelangt, eine nähere Erkundung der beiden Seen empfiehlt sich ebenfalls. Der Rundweg über den Mont Castre ist circa 3 Kilometer lang und nicht barrierefrei. Wir empfehlen Ihnen vor allem bei schlechtem Wetter gutes Schuhwerk. Die Einzäunung oben am Mont Castre sollten nicht überstiegen werden. Für Hunde besteht Leinenpflicht!


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