Kleiner Hunde-Knigge

Oft hört man Hundeurlauber sagen: "Es ist wunderschön hier, aber erzählen Sie es niemandem weiter, damit es so bleibt!" - und eigentlich sind wir geneigt, dem zuzustimmen. Und trotzdem erzählen wir es jetzt weiter. Ist das nicht ein Widerspruch? Jein - denn wir wollen ja gerne diesen einmaligen Landstrich mit anderen teilen. Und die Menschen, die hier mit uns und vom (Hunde-)Tourismus leben, freuen sich durchaus über nette Gäste, auch und gerade außerhalb der Hochsaison. Wir wollen aber auch verhindern, dass Hundekot an den Stränden und in den Dünen liegt, freilaufende Hunde Schafe scheuchen oder es zu Zwischenfällen mit Hunden kommt. Wir wollen gegenseitige Toleranz und Rücksichtnahme, wie sie die meisten Hundeurlauber bereits seit vielen Jahren praktizieren. Wir wünschen uns umweltbewusste Besucher, die einen nachhaltigen Tourismus schätzen und sich entsprechend in unserer Kulturlandschaft bewegen.

Gute Vorsätze für meinen Urlaub

Hundebesitzer

  • Ich beachte Zugangsbeschränkungen für Hunde und sammle ihre Exkremente ein.
  • Ich leine meinen Hund an, wenn ich anderen angeleinten Hunden begegne.
  • Ich vermeide Hundekontakt an der Leine und lasse meinen Hund an der Leine nicht mit anderen Hunden spielen.
  • Ich sorge dafür, dass mein Hund keine anderen Menschen belästigt.
  • Ich sorge dafür, dass mein Hund keine Wild- und Haustiere hetzt, jagt, verletzt oder tötet.

Urlauber

  • Ich hinterlasse den Strand, die Dünen und die Salzwiesen sauber, ich helfe beim Müllaufsammeln.
  • Ich achte die in Europa einzigartigen Naturschutzgebiete (Sümpfe, Havres, Dünen).
  • Ich setze soweit möglich auf sanfte Mobilität (Fahrrad, Wandern).
  • Ich entleere Brauch- und Fäkalientank meines Wohnmobils nur an dafür vorgesehenen Stellen.
  • Ich nutze die von den Gemeinden eingerichteten Wohnmobilplätze und trage so zum Erhalt und Ausbau der Infrastruktur bei.

Verbraucher

  • Ich kaufe nach Möglichkeit lokale Produkte auf dem Markt, in kleinen Einzelhandelsgeschäften oder direkt beim Erzeuger.
  • Ich besichtige die Ateliers und Betriebe von lokalen Künstlern, Kunsthandwerkern, Produzenten und Züchtern.
  • Ich besuche die Veranstaltungen in der Region.
  • Ich gehe in den lokalen Restaurants essen und probiere die authentische normannische Küche.